Jenzig-Gesellschaft e.V.

 
 
 
 

Geschichtliches

*28. August 2015  Bilder zur Eröffnung der Gaststätte:

                       (siehe Link "Rückblick/Archiv/ 2015" - am 28.August)

 

*08. Juli 2015  Berggasthaus Jenzig beginnt mit dem Kiosk

 

Nachdem die Gastwirtin Anja Eifler das Handtuch geworfen und ihren Pachtvertrag per 30.Juni gekündigt hatte, übernehmen nun Maria und Enrico Beck das Lokal auf dem Berg.

Am 8.Juli konnten wir uns schon überzeugen vom Angebot am Kiosk; es gab Bratwürste, Rostbrätchen, (mit Kartoffelsalat o. Brötchen), Buletten, Bockwurst und Fischbrötchen,

 

 

... dazu Köstritzer Helles vom Faß, alkoholfreie Getränke -Kaffee, Cola, ..., sowie Kuchen.

 

 

*02. Juli 2015 Kommentar in der TLZ /OTZ: 
Es geht weiter auf dem Jenzig: Erst öffnet der Kiosk, im September die Gaststätte

„Wir müssen uns aber erst einmal einen Überblick verschaffen, alles vorbereiten und das Jenziglokal wieder in Gang bringen“, sagt Maria Beck. Als erster Schritt soll nun ab 8. Juli, der Kiosk auf der Jenzigterrasse wieder öffnen. Der soll dann stets mittwochs bis sonntags von 11 bis 17 Uhr die Versorgung der Gäste übernehmen. Ein ordentliches Imbissangebot wie Bockwurst und Fischbrötchen sollen den Wanderer empfangen. Dank mobiler Theke mit Kühlvorrichtungen können die Becks auch wohltemperiertes Bier und andere Getränke im Kiosk anbieten.

Die Gaststätte selbst soll dann zum 1. September wieder eröffnet werden, kündigt Maria Beck an. Bis dahin soll das Jenzighaus ein wenig umgebaut werden, allerdings nur die dort vorhandene Wohnung. Sie müsse angepasst werden. Schließlich wollen die Becks hier mit ihren beiden Töchtern (9 und 13 Jahre) künftig wohnen. Und dafür reichte die bisherige Wirtswohnung nicht aus, so dass die ohnehin kaum genutzten Gästezimmer in die Wohnung integriert werden sollen.

Die Gasträume selbst, sind nach Ansicht von Maria Beck eigentlich sehr schön und bedürfen keiner Sanierung. Die Küche sei ja schon komplett erneuert, so dass die Bedingungen des Neuanfangs auf dem Jenzig recht gut sind.

„Wir werden auch eine neue Speisekarte erarbeiten, und für Wanderer soll es eine extra Karte für schnelle und kleine Gerichte geben“, verspricht die Wirtin. Gutbürgerliche Küche wie Rostbrätel, Rouladen, Sülze, verschiedene Braten und natürlich auch Klöße und manches mehr soll es geben, versichert Maria Beck.

Rückkehr zum Traditionsprofil

Es sei sehr schade gewesen, dass man in der jüngsten Zeit auf dem Jenzig vom eigentlich dorthin passenden Traditionsprofil abgewichen sei und die Wanderer dabei etwas vergessen habe. Die wollen aber einfach, schnell und schmackhaft auf ihre Kosten kommen, sagt die 31-Jährige. Der Anspruch einer Berggaststätte und eines Wanderziels hoch über Jena soll nicht zuletzt auch durch das Äußere betont werden: Zum Beispiel Kellnerinnen im Dirndl.

Dass es auf dem Jenzig nicht immer einfach war in der Vergangenheit, weiß Maria Beck. „Wir haben in der Familie alles genau durchgesprochen und uns gemeinsam klar für den Jenzig entschieden. Dort wollen wir nun etwas daraus machen!“ Und man hofft auch darauf, dass bald die Zufahrt auf den Berg verbessert wird.

Übrigens kommen die Becks mit beträchtlicher gastronomischer Erfahrung auf den Berg. Seit über zehn Jahren führen sie gemeinsam die Gaststätte „Zu den Fuchslöchern“. Die wollen sie mit ihrem Team auch weiterhin betreiben.

 

Hinweis des Archivars der Jenzig-Gesellschaft, Herrn Wolfgang Eifler:

Seit 09/2018 gibt es auch wieder ein Gästebuch - die Wirtsleute (und auch die Jenzig-Gesellschaft) freuen sich über nette Einträge ihrer Gäste als geschriebenes Dankeschön oder Anregungen zur weiteren Verbesserung der Ausgestaltung oder des Services. Dieses Buch ergänzt die Sammlung der im Archiv der Jenzig-Gesellschaft aufbewahrten Gästebücher der Wirtsleute seit 1905. Daß diese alten Bücher noch vorhanden sind, verdanken wir den Pächtern 1990-2013 Wolfgang und Jörg Weber, sie retten diese vor dem Verbrennen durch Vorpächter! 

Im Link "Geschichte/ Die Berggastronomie" haben wir einen netten Rückblick in die Tradition der Betreiber des Jenzighauses eingearbeitet. Wer sich dafür interessiert, kann hier viel Wissenswertes erfahren. Gegenwärtig bereite ich in Zusammenarbeit mit meinem Vorgänger, Herrn G.Klingebiel weitere Infos über die Folge der Wirtsleute/Pächter der vergangenen Zeit vor.  Leider haben unsere Altvorderen zu wenig Dokumente hinterlassen, vorallem kaum Fotodokumente...